Aktuelle Informationen des Kreisjagdvereins
Hubertusmesse auf Burg Wallenstein:
Ein Abend voller Tradition, Musik und Besinnung
Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher erlebten am 3. November eine besondere Hubertusmesse auf Burg Wallenstein. In der eindrucksvollen Kulisse der historischen Burgruine kamen jagdliche Tradition, Musik und christlicher Glaube zusammen – und schufen einen Abend, der weit über die Jägerschaft hinaus Menschen zusammenführte.
Wenn Jagdhörner zwischen alten Burgmauern erklingen, Licht die historischen Gemäuer in Szene setzt und Menschen zusammenkommen, um einen Moment innezuhalten, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Genau diese erlebten die mehr als 200 Gäste, die am Hubertustag der Einladung des Kreisjagdvereins „Hubertus“ Fritzlar-Homberg und der Familie Zinn auf Burg Wallenstein gefolgt waren.
Unter den Besucherinnen und Besuchern befanden sich neben zahlreichen Jägerinnen und Jägern auch viele Gäste aus der Region. Sie alle verband an diesem Abend mehr als die Freude an einer traditionsreichen Veranstaltung: die Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben, zur Ruhe zu kommen und über das Verhältnis von Mensch und Natur nachzudenken.
Jagdhornklänge zwischen historischen Mauern
Den Auftakt bildete die Begrüßung durch Florian Koch von HessenForst. Musikalisch begleitet wurde sie vom Jagdhornbläserkorps des Kreisjagdvereins „Hubertus“ Fritzlar-Homberg unter der Leitung von Roland Baumunk.
Die anschließende Hubertusmesse gestalteten Oberkirchenrätin Petra Schwermann und Prof. Dr. Martin Hein, ehemaliger Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte das Parforcehorn-Bläsercorps aus Vöhl unter der Leitung von Otmar Fleck. Seine kraftvollen und zugleich feierlichen Hornklänge erfüllten den Burghof und verliehen dem Gottesdienst eine besondere Tiefe. Die Jagdhornbläser des Kreisjagdvereins begleiteten zudem den Ein- und Auszug.
Eine alte Legende mit einer Botschaft für unsere Zeit
Ein besonderer Moment des Abends war der Vortrag der Hubertuslegende durch Michael Nöding, den 1. Vorsitzenden des Kreisjagdvereins.
Die Geschichte des heiligen Hubertus erzählt von einem Jäger, dessen Begegnung mit einem Hirsch sein Leben grundlegend verändert. Sie erinnert daran, dass die Natur nicht allein ein Ort menschlicher Interessen ist, sondern Respekt, Verantwortung und Demut verdient.
Eine Botschaft, die auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat – für Jägerinnen und Jäger ebenso wie für alle Menschen, denen der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt am Herzen liegt.
Die stimmungsvolle Illumination der Burg, ebenfalls von Michael Nöding umgesetzt, unterstrich die besondere Atmosphäre des Abends und ließ die historischen Mauern in einem eindrucksvollen Licht erscheinen.
Musik, die verbindet
Mit dem Ende des Gottesdienstes verstummten die Jagdhörner noch lange nicht. Beide Bläsercorps begeisterten die Anwesenden mit weiteren musikalischen Darbietungen. Jeweils drei Stücke präsentierten die Ensembles im Wechsel, bevor sie den Abend mit zwei gemeinsam vorgetragenen Musikstücken ausklingen ließen.
Gerade dieses gemeinsame Musizieren machte noch einmal deutlich, was die Hubertusmesse auszeichnet: gelebte Tradition, Zusammenhalt und die Freude daran, etwas miteinander zu teilen.
Ein besonderer Ort und viele helfende Hände
Dass die Hubertusmesse in diesem Rahmen stattfinden konnte, ist vor allem der Gastfreundschaft und Unterstützung der Familie Zinn zu verdanken. Sie stellte die Burg Wallenstein erneut für die Veranstaltung zur Verfügung und sorgte gemeinsam mit David Strasser vom „Wilden Rotkäppchen“ auch für das leibliche Wohl der Gäste.
Ein herzlicher Dank gilt ebenso den Geistlichen, beiden Bläsercorps und ihren musikalischen Leitern sowie allen Organisatoren, Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.
Die Hubertusmesse auf Burg Wallenstein hat einmal mehr gezeigt, dass jagdliches Brauchtum weit mehr ist als die Pflege alter Traditionen. Es kann Menschen zusammenbringen, zum Nachdenken anregen und eine Brücke zwischen Jagd, Natur und Gesellschaft schlagen.
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt.

REVIERFUNK
Der Podcast aus dem Revier. Für Jäger, Jungjäger und alle, die Jagd verstehen möchten.
Jagd ist weit mehr als der Moment des Schusses. Sie bedeutet Verantwortung für Wild und Natur, gelebtes Handwerk, Tradition und die Bereitschaft, das eigene Handeln immer wieder kritisch zu hinterfragen.
Mit REVIERFUNK schaffen der Kreisjagdverein „Hubertus“ Fritzlar-Homberg e. V. und die Jagdschule Knüllwald eine Plattform für Wissen, Erfahrungen und offene Gespräche rund um die Jagd.
Moderator Michael Nöding und Co-Host Nils Jurkoweit sprechen mit erfahrenen Jägern, Fachleuten und interessanten Gästen über das, was Jagd in der Praxis ausmacht: vom Einstieg ins Jägerleben über Wildbiologie, Sicherheit und jagdliches Handwerk bis hin zu rechtlichen Fragen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Dabei geht es nicht darum, immer einer Meinung zu sein. Wir hinterfragen, diskutieren und beleuchten unterschiedliche Perspektiven – sachlich, verständlich und gelegentlich mit einer guten Portion Humor.
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Ein gemeinsames Podcast-Projekt des Kreisjagdvereins „Hubertus“ Fritzlar-Homberg e. V. und der Jagdschule Knüllwald.
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