Aktuelle Informationen des Kreisjagdvereins

Neue geplante Lehrgänge in 2019

Der Kreisjagdverein "Hubertus" Fritzlar - Homberg e.V. bietet in nächster Zeit, die zwei nachfolgenden Lehrgänge an. 

Jungbläserlehrgang

 

...mehr Informationen zum Jungbläserlehrgang hier

Jungjägerlehrgang

 

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Bei Fragen zu beiden Lehrgängen, steht Ihnen die Geschäftsstelle des Vereins gern zur Verfügung.
Dies geht am einfachsten per E-Mail - gs@kjv-fritzlar-homberg.de
Geschäftsstelle  (13.04.2019)


Jahresmitgliederversammlung - 15. März 2019

Am Freitag den 15. März 2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kreisjagdvereins „Hubertus“ Fritzlar-Homberg e.V. im Hotel Hessischer Hof in Gudensberg statt. Eröffnet wurde die Jahresmitgliederversammlung durch den 1.Vorsitzenden Johannes Schmidtmann. Die musikalische Eröffnung übernahm das Bläserkorps des Kreisjagdvereins.

Grußworte von Jürgen KaufmannNach den Grußworten des 1. Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann für den Schwalm-Eder-Kreis wurde Herr Werner Wittich von Jürgen Kaufmann, erneut für vier Jahre zum Kreisjagdberater des Schwalm-Eder-Kreises bestellt.

Zur Totenehrung erhob sich die Versammlung und die Namen der in 2018 und 2019 verstorbenen Mitglieder wurden verlesen. Das Bläserkorps spielte Jagd vorbei und Halali und großes Halali.

Herr Joachim Schmidtmann wurde vom Vorstand für die Verdienstmedaille des KJV vorgeschlagen. Den Teilnehmer der Mitgliederversammlung wurde ein Abriss zum jagdlichen Lebenslauf von Joachim Schmidtmann gegeben. Er ist seit 52 Jahren Mitglied in unserem Verein und seit dieser Zeit auch Jagdhornbläser. Er hat sich für die Niederwild- und Hochwildhege aktiv eingesetzt und viele Jungjäger bei ihren ersten Jagderfahrungen begleitet.

Für den Verein war er viele Jahre als Geschäftsführer tätig, hat den damaligen Vorstand um Karl Riemenschneider tatkräftig unterstützt und in vielen Bereichen entlastet. Er hat unseren Verein und die Hegegemeinschaft Knüll auf Messen in Kassel und Alsfeld über viele Jahre aktiv vertreten. Auch „Lernort Natur“ war ihm immer ein besonderes Anliegen und er hat bei Aktionen in Kindergärten und Schulen Wissen über unsere heimische Flora und Fauna vermittelt.

Mit dem Bläserkorps hat Joachim Schmidtmann unzählige Konzerte in ganz Deutschland, aber auch im Ausland, von den USA bis Russland bestritten, und damit zur Völkerverständigung beigetragen. Ebenfalls nicht zu zählen die „Pflichttermine“ für den Verein, wie Geburtstage, Vereinsveranstaltungen oder Beerdigungen! Dadurch hat er sich ein hohes Ansehen, nicht nur unter den Bläserfreundinnen und Bläserfreunden erworben!

Verdienstmedaille für Joachim SchmidtmannBis heute ist er aktiv und voller Leidenschaft für das Korps und damit für den Verein und das jagdliche Brauchtum tätig. Er zählt immer noch zu den verlässlichsten Bläsern, gerade und besonders bei den arbeitnehmerunfreundlichen Terminen!

Aufgrund dieser Verdienste um die waidgerechte, nachhaltige Jagd, den Kreisjagdverein Fritzlar-Homberg und das jagdliche Brauchtum, wurde Herrn Joachim Schmidtmann, nach einstimmiger Zustimmung der Teilnehmer an der Jahresmitgliederversammlung die Verdienstmedaille des KJV verliehen.

Für 15 Jahre Zugehörigkeit im KJV wurden folgende Mitglieder geehrt:
Stefan Mentel, Horst Ulrich Schönhofen, Peter Siebrecht, Joachim Völker und Karl-Friedrich Wenghöfer.

Für 25 Jahre: Herbert Landau, Thomas Planert, Hartmut Schöngart, Dr. Werner Schultheis, Günter Steiner und Wolfgang Steiner.

Für 35 Jahre: Roland Baumunk, Ernst-Otto Naumann und Hans-Werner von Löwenstein.
Für 40 Jahre: Reinhard Arndt, Karl Gombert, Adelbert Hohmann und Horst Mischinger.
Für 50 Jahre: Gerhard Wicke.
Für 60 Jahre: Walter Krause und Ernst Vollmer.

Zur BildergalerieFür 10 Jahre aktive Verdienste um das Jagdhornblasen wurden Thorsten Heinemann und Florian Schindel geehrt.

Für 15 Jahre Jagdhornblasen: Annegret Genzel

Für 35 Jahre Jaghornblasen: Roland Baumunk

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung hielt Frau Dr. Britta Deppe Leiterin der Task-Force Tierseuchenbekämpfung am RP Kassel einen sehr interessanten und informativen Vortrag über die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Nach einer kurzen Einführung, in der Frau Dr. Deppe die Krankheit und ihre Unterschiede zur klassischen Schweinepest erläuterte, ging sie intensiv auf das Seuchengeschehen in unseren Nachbarländern ein. Hier erklärte sie, wie es zu den massiven Ausbrüchen der Seuche in den Wild- und Hausschweinbeständen gerade in Polen und Rumänien kommen konnte. Am Beispiel Tschechien zeigte Frau Dr. Deppe auf, wie positiv sich eine frühzeitige Erkennung der Krankheit sowie die konsequente Durchsetzung von Gegenmaßnahmen dazu führen können, eine großflächige Ausbreitung zu verhindern. Dort sind seit April 2018 keine neuen Fälle mehr beobachtet worden!

Frau Dr. Deppe ging auch sehr intensiv auf das aktuelle Seuchengeschehen in Belgien ein, welches man von Seiten der Task Force sehr genau beobachte, um Rückschlüsse auf evtl. zu ergreifende Maßnahmen bei einem Ausbruch in Hessen ziehen zu können.
Immer wieder betonte Frau Dr. Deppe in ihrem Vortrag, dass der wichtigste Baustein in der Bekämpfung dieser Seuche die Früherkennung ist. Hierfür ist es erforderlich, so viele Tiere wie möglich zu beproben. Dafür ist die Mithilfe der Jägerschaft unverzichtbar und es wird darum gebeten, von jedem Stück Fallwild sowie von jedem erlegten Stück eine Probe zu nehmen. Geeignete Probenträger sowie ein Merkblatt mit allen nötigen Informationen, (auch zur Aufwandsentschädigung!) sind beim Veterinäramt im Homberg erhältlich.
Im Anschluss an ihren Vortrag stand Frau Dr. Deppe noch für Fragen zur Verfügung, was von den Anwesenden gerne angenommen wurde.

Mehr Bilder in der Bildergalerie.
Annegret Genzel  (25.03.2019)